Michael Lenz — Portfolio 2026
Verfügbar für Projekte

Gute Software sieht man nicht.
Schlechte jeden Tag.

Senior UX/UI-Design für B2B-Plattformen, Dashboards und Prozesse, die tatsächlich funktionieren. Ansässig im Münsterland, arbeitend mit Unternehmen in ganz Deutschland.

Seit 0 Jahren versuche ich, Software einfach zu machen.

Mein Schwerpunkt liegt auf B2B-Plattformen, Dashboards und internen Werkzeugen — also dort, wo Software nicht gefallen muss, sondern Arbeit erleichtern soll. Fachanwender, Techniker, Verwaltung: Menschen, die acht Stunden am Tag mit einem Programm arbeiten und sich wünschen, dass es sie nicht behindert.

Ich arbeite am besten dort, wo Prozesse auf Software treffen — wenn Technik, Organisation und Nutzerbedürfnisse in Einklang gebracht werden müssen. Meine Erfahrung reicht von der ersten Nutzerrecherche bis zur produktionsreifen Oberfläche.

Mein Sitz ist im nördlichen Münsterland. Ich arbeite remote, hybrid oder regional vor Ort — je nachdem, was das Projekt braucht.

Von Hamburg über Ingolstadt zurück nach Hause.

Die Werkzeuge haben sich verändert, die Prinzipien nicht: Menschen wollen mit Software arbeiten können, ohne sich zu ärgern. Eine Auswahl meiner Stationen.

2024 — heute

Leaseplan Deutschland · Hamburg

Senior UX/UI Designer

Relaunch des Car-Konfigurators im Firmenkunden-Portal und visuelle Angleichung an die globale Marken-CI.

2021 — 2024

LVM Versicherung · Münster

Senior User Experience Designer

Konzeption einer internen Vertragsmanagement-Software — spartenübergreifend nutzbar für Kfz-, Kranken- und Rechtsschutzversicherung.

2017 — 2019

Deutsche Bahn · Frankfurt

Senior UX Designer (Freelance)

Weiterentwicklung der DB Navigator-App — Integration diverser regionaler ÖPNV-Systeme (HVV, BVG, MVV, VRS, RMV) in einen einheitlichen Rahmen.

2017

MediaMarktSaturn · Ingolstadt

Senior UX/UI Designer (Freelance)

Internationaler Relaunch des Onlineshops in 15 Ländern — nationale Besonderheiten bei konsistentem Markenauftritt.

2012 — 2016

OTTO Group · Hamburg

Senior UX/UI Designer (Freelance)

Relaunch von baur.de (Pitchwinner) sowie diverse Kampagnen- und Plattformprojekte innerhalb der Otto Gruppe.

2007 — 2010

medienwerft · Hamburg

Online Art Director

UX und Konzeption für E-Commerce-Kunden — überwiegend Otto Group, inkl. mobiler Umsetzung für Goertz.

— Weitere Stationen (u.a. Serviceplan · Mercedes-Pay, JUKE Entertainment, Saatchi & Saatchi · Deutsche Telekom, BBDO · smart2) auf Anfrage

Spielwiese — UX zum Anfassen.

UX

Dieselbe Aufgabe. Zwei Erlebnisse.

Achtzig Prozent aller Mitarbeiter in produzierenden Unternehmen kennen solche Masken. Nur wenige ahnen, wie viel Zeit und Nerven zwischen einer guten und einer schlechten Umsetzung liegen.

Probieren Sie beide aus. Füllen Sie links und rechts die Felder aus. Rechts finden Sie nummerierte Marker · Klick öffnet die Erklärung.
Version A

NEUKUNDE ANLEGEN

0 Fehler · 0:00
Stammdaten
Anschrift
Steuer & Bankverbindung
Version B

Neuen Kunden anlegen

0 Fehler · 0:00
Firma
Kontakt
Anschrift
Ort wird gesucht…
Steuer & Bankverbindung
Diese finden Sie auf Ihren Eingangsrechnungen. Falls unbekannt, einfach leer lassen.
Gespeichert.
Der neue Kunde wurde angelegt.

Version B hat sieben Entscheidungen anders getroffen.

UX ist selten eine einzelne große Geste. Es sind viele kleine Entscheidungen, die zusammen den Unterschied zwischen "das nervt" und "das funktioniert einfach" ausmachen.

01

Die Software weiß schon, wo Ochtrup liegt.

Version A
PLZ und Ort müssen getrennt getippt werden. Tippfehler bleiben unbemerkt — bis die Post zurückkommt.
Version B
Ort wird aus der PLZ automatisch ergänzt. Fünf Ziffern ersetzen drei Eingaben.
02

Die Telefonnummer darf aussehen wie sie soll.

Version A
"+493012345678" oder nichts. Leerzeichen? Abgelehnt. Bindestriche? Abgelehnt.
Version B
Jedes Format wird akzeptiert und im Hintergrund bereinigt. Die Software arbeitet, nicht der Mensch.
03

Fehler werden nach dem Tippen gezeigt, nicht währenddessen.

Version A
Schon beim ersten Buchstaben blinkt "ungültige E-Mail". Die Software meckert, bevor man fertig ist.
Version B
Erst wenn das Feld verlassen wird, prüft die Software — und hilft dann gezielt.
04

Deutschland ist wahrscheinlicher als Afghanistan.

Version A
150 Länder alphabetisch. Scroll-Marathon bis Deutschland.
Version B
Deutschland ist vorausgewählt, die häufigsten Nachbarländer stehen oben.
05

Die IBAN enthält bereits die Bank.

Version A
IBAN, BIC und Kontoinhaber — drei Felder, die dasselbe aussagen. Der Kontoinhaber muss zum Firmennamen passen, exakt.
Version B
Die IBAN sagt der Software, welche Bank es ist. BIC wird abgeleitet, Kontoinhaber nicht doppelt abgefragt.
06

Nicht alles muss gleich ausgefüllt werden.

Version A
Jedes Feld ist Pflicht. Wer keine USt-ID zur Hand hat, kommt nicht weiter.
Version B
Nur der Firmenname ist nötig. Der Rest kann später ergänzt werden.
07

Ein Button sticht raus. Der richtige.

Version A
Vier Buttons, alle gleich aussehend: Übernehmen, Abbrechen, Zurück, Neu.
Version B
"Kunde speichern" ist schwarz und deutlich. "Abbrechen" ist zurückhaltend.

Dieselbe Frage. Zwei Antworten.

Montag, 8:15. Sie öffnen das Dashboard und wollen wissen: Wie lief die letzte Woche — und gibt es Handlungsbedarf? Die Daten sind identisch. Nur die Darstellung entscheidet, ob Sie eine Antwort bekommen.

Wechseln Sie die Woche. Achten Sie darauf, wie lange Sie brauchen, um zu verstehen, was los ist — und was zu tun wäre.
Version A

Management-Dashboard · KW 42

Last sync: 07:58 · 20 Metriken · Export (.xlsx) · Drucken
Version B

Wochen-Überblick · KW 42

17 weitere Metriken anzeigen +

Version B hat sieben Entscheidungen anders getroffen.

Der Datensatz ist identisch. Der Unterschied liegt nicht in den Zahlen, sondern darin, wofür die Software Verantwortung übernimmt.

01

Eine Hierarchie statt einer Matrix.

Version A
Zwanzig Kacheln in gleicher Größe. Alles gleich wichtig ist gleich nichts.
Version B
Ein Status oben, drei Schlüsselzahlen, der Rest weggeklappt.
02

Einen Satz statt einer Kachel.

Version A
"CVR: 2,3% ▼" — der Nutzer muss übersetzen.
Version B
"Die Abschlussquote ist um 18% gefallen." — keine Übersetzung nötig.
03

Ursache statt Symptom.

Version A
Zeigt was passiert ist. Die Interpretation bleibt am Betrachter hängen.
Version B
Stellt Zusammenhänge her: "Leads kommen an, konvertieren aber schwächer."
04

Handlung statt Analyse.

Version A
Das Dashboard endet bei der Zahl.
Version B
Schlägt konkrete Ansatzpunkte vor — ohne vorzuschreiben.
05

Stille, wenn alles okay ist.

Version A
Alle zwanzig Kacheln blinken um Aufmerksamkeit. Auch die ohne Neuigkeit.
Version B
Im Normalfall ein ruhiger Satz. Aufmerksamkeit nur bei echten Signalen.
06

Kontext statt Absolutwert.

Version A
"312k €" — ist das gut, schlecht, normal?
Version B
"312k € · +6% vs. Vorwoche · Ziel erreicht" — die Zahl wird lesbar.
07

Zeit zur Erkenntnis als eigentliche Kennzahl.

Version A
Der Nutzer scrollt, scannt, interpretiert. Pro Woche. Jeden Montag.
Version B
Eine Zeile. Drei Zahlen. In Sekunden wissen, ob alles okay ist.

Fünf Fälle, in denen Struktur den Unterschied machte.

Eine Auswahl aus zwei Jahrzehnten — von B2B-Plattformen für Flottenkunden bis zu App-Systemen mit Millionen Nutzern.

Leaseplan Business Client Fleet Management
2024 — heute Leaseplan Deutschland

Fleet Management für Firmenkunden

Relaunch des Car-Konfigurators im Firmenkunden-Portal mit visueller Angleichung an die globale Marken-CI. Design-Thinking-Workshops, qualitative Tiefeninterviews und Integration in ein bestehendes Design-System.

B2B Dashboard Design System User Testing Barrierefreiheit
DB Navigator iOS & Android App
2017 — 2019 Deutsche Bahn

Ein Ticket für zwölf ÖPNV-Systeme.

Weiterentwicklung der DB Navigator-App für iOS und Android. Konzeption der Schnellbuchung und Integration regionaler Verkehrsverbünde — unterschiedliche Preis- und Ticketsysteme in einen einheitlichen Rahmen übertragen.

Mobile App iOS & Android Systemintegration Design System
MediaMarkt Europe Online Shop
2017 MediaMarktSaturn

15 Länder, eine Marke.

Internationaler Relaunch des Mediamarkt- und Saturn-Onlineshops in 15 Ländern — konsistenter Markenauftritt bei gleichzeitiger Berücksichtigung nationaler Besonderheiten in Sortiment, Sprache und Zahlung.

E-Commerce Internationalisierung Design System UX Research
Mercedes Pay App & Mobile
2017 Mercedes Bank · Serviceplan

Premium-Bezahlsystem für eine Premium-Marke.

Neuentwicklung eines exklusiven Kunden-Bezahlsystems in Kooperation mit der Mercedes Bank. Visuelle Konzeption, Wireframes, Prototypen und Barrierefreiheit nach ISO-Norm.

Mobile Payment App Design Prototyping Barrierefreiheit
OTTO App Relaunch
2019 — 2020 OTTO GmbH

Shopping-App für Millionen Nutzer.

Relaunch der OTTO-Shopping-App. Konzeption neuer Features, Wireframes und Prototypen sowie qualitative Tiefeninterviews zur Ableitung nutzerzentrierter Optimierungspotenziale.

E-Commerce App User Research Feature Concept Prototyping
— Weitere Projekte (u.a. Mercedes-Pay, Smart.de, BAUR, 3 Suisses, LOVOO, MEETIC) auf Anfrage
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